Die EU und der deutsche Drang nach Osten

Der deutsche Drang nach Osten

Theorie & Praxis

Germany and Europevon Gretl Aden und Rolf Fürst (KAZ-AG »Zwischenimperialistische Widersprüche«, Referat gehalten auf der VI. Konferenz „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“, Göttingen, Mai 2014.)

[…] Die Herrschenden haben ihre heutige Stellung als mit Abstand ökonomisch stärkster und politisch führender Staat in Europa nur erreicht, in dem es ihnen gelungen ist, nach den Konterrevolutionen und der Einverleibung der DDR die über 100 Jahre alten Expansionsstrategien der deutschen Monopolbourgeoisie Schritt für Schritt im Rahmen der EG und dann EU umzusetzen. Kinkel hatte 1993 in der FAZ, durchaus auf die kriegerische Geschichte deutscher Expansion anspielend, das Ziel vorgegeben: » … nach außen gilt es etwas zu vollbringen, woran wir zweimal zuvor gescheitert sind: im Einklang mit unseren Nachbarn zu einer Rolle zu finden, die unseren Wünschen und unserem Potential entspricht … Wir sind auf Grund unserer Mittellage, unserer Größe und unserer traditionellen Beziehungen zu Mittel- und Osteuropa dazu prädestiniert, den Hauptvorteil aus der Rückkehr…

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