Ukrainischer Faschismus und deutsche Osteuropa-Strategie

Ukrainischer Faschismus

Theorie & Praxis

eukvon Klaus Linder

Am 20. Februar flogen die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens nach Kiew, um dem legitimen Präsidenten Janukowitsch die Kapitulation vor dem „Euromaidan“ abzupressen. Sie taten das als Vertreter der EU. Die hatte mit dem Versuch, der Ukraine ein antirussisches Assoziierungsabkommen aufzuzwingen, den Konflikt vorgegeben, über den Janukowitsch stürzen und das Land in den Bürgerkrieg getrieben werden sollte. Aber nicht EU-Chefdiplomatin Ashton führte die „Verhandlungen“. Das tat der deutsche Außenminister. Nicht Brüssel, sondern Berlin diktierte Janukowitsch die Agenda.

Am 21. Februar wurde das Abkommen unterschrieben. Für „die Opposition“ unterzeichneten der Chef der Neonazi-Partei „Swoboda“ Tjagnibok, der Banker Jazenjuk und der von Berlin aufgebaute Glücksritter Klitschko. Keine 24 Stunden später war es gebrochen, die faschistischen Kettenhunde, die den Straßenprotest kommandierten, losgelassen, der bewaffnete Putsch durchgeführt. Seither herrscht in Kiew eine Junta aus Faschisten, „Oligarchen“ und Handlangern des Finanzkapitals. Für Klitschko, „den Deutschen“, brachte Steinmeiers Abkommen das politische Ende, für…

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