Im Zentrum der Macht – mit Exkurs

Brandstifter

opablog

„Faschismus“ ist ein großes Wort. Ich halte nichts davon, alles und jedes, was einem mißfällt, als „faschistisch“ zu bezeichnen. Auch das häufig benutzte „faschistoid“ weckt eher unbestimmte Assoziationen, als das es bestimmte Sachverhalte klärt.

Dies vorausgeschickt, ist es also nötig, Faschismus klar und deutlich zu benennen, ihm andererseits aber auch dort nachzuspüren und ihn sichtbar zu machen, wo er sich versteckt oder von Dritten versteckt wird.

„Im Zentrum der Macht“ in Bezug auf den Faschismus in der Kiewer Putschregierung zu sagen, erscheint dem oberflächlichen Blick als alarmistisch, als der „Versachlichung der Diskussion“ nicht dienlich. Und tatsächlich, der Faschismus ist in Kiew nicht in der Weise im Zentrum, wie es Hitler war, als die in Deutschland Herrschenden ihm und seiner Partei 1933 die Macht übertrugen. Der Faschismus in Kiew ist eher in dem Sinne im Zentrum, wie es das Schüreisen im Feuer ist, das von der Hand des Brandstifters geführt wird.

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